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Gedanken
Ein Kind verlieren
Wenn eine neue Schwangerschaft alte Wunden berührt
„Ich bin schwanger – und habe mehr Angst als Freude.“ Nach dem Verlust eines Kindes kann eine erneute Schwangerschaft vieles auslösen. Freude mischt sich mit Angst. Hoffnung steht neben Schuldgefühlen. Manche Eltern spüren kaum positive Gefühle, andere wechseln täglich zwischen Zuversicht und Panik. Diese Ambivalenz ist kein Zeichen von Undankbarkeit oder fehlender Bindung. Sie ist eine verständliche Reaktion auf das, was war. Wer ein Kind verloren hat, weiß, dass Sicherheit
Väter trauern anders
„Ich muss stark sein. Für meine Familie.“ (Aussage eines Vaters nach dem Verlust seines Kindes) Viele Väter trauern leise.Nicht, weil der Verlust sie weniger trifft, sondern weil sie gelernt haben, Gefühle zurückzuhalten. Nach außen zu funktionieren. Verantwortung zu tragen, während innerlich etwas zerbricht. In der Öffentlichkeit wird Trauer oft mit Weinen, Rückzug oder dem Bedürfnis nach Gesprächen verbunden. Väter passen in dieses Bild häufig nicht hinein. Ihre Trauer blei
Wenn eine Diagnose den Boden unter den Füßen wegzieht
„Wir haben die Worte gehört – aber verstanden haben wir sie nicht.“ Eine schwere Diagnose beim eigenen Kind trifft Eltern oft unvermittelt.Ein Satz. Ein Befund. Ein Moment und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Viele beschreiben diesen Augenblick als inneres Stillstehen. Gedanken setzen aus, Zeit verliert ihre Ordnung. Das, was eben noch Alltag war, wirkt auf einmal fern. In dieser Phase geht es nicht um Entscheidungen im klassischen Sinn. Es geht um Orientierung . Darum,
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